Auswärtsspiel in Walldorf

Trotz den Länderspielen am Wochenende stand an diesem Samstag ein weiteres Spiel für unseren geliebten FCS an. Der FC Astoria Walldorf wartete, ein Gegner der für wenig Begeisterung sorgte.

So traf sich das Wolfsrudel am Samstagmorgen, um sich mit einem 9-Sitzer auf den Weg Richtung SAP Gebiet zu machen. Nachdem wir unterwegs noch das Fanprojekt einsammelten und uns mit Bier und im Burger King stärkten, erreichten wir um halb 1 unseren heutigen Spielort. Am Eingang erwarteten uns dann die verschärften Sicherheitskontrollen, die eigentlich letzte Woche für das Heimspiel angekündigt waren. Nachdem wir diese überstanden haben und im „Stadion“ waren, suchten wir uns unseren Platz und verfolgten das Spiel wieder gemeinsam.

Die Partie hatte dann kaum begonnen, da klingelte es bereits das erste Mal. Leider im Tor unserer Mannschaft. Döringer, heute Ersatz für den gesperrten Chrappan in der Innenverteidigung, mit ganz schlechtem Stellungsspiel und Groß hat keine Mühe den Ball im Kasten unter zu bringen. Hatte man hier noch die Hoffnung, dass die Mannschaft jetzt wach gerüttelt war, wurde man 5 Minuten später leider eines besseren belehrt. Wieder stimmt das Stellungsspiel überhaupt nicht, stattdessen blieben die Spieler teilweise stehen weil sie auf einen Abseitspfiff warteten, Groß ist frei durch und legt den Ball erst am herausstürmenden Hohs vorbei und dann ins Tor. Was ein verschlafener Start ins Spiel. Doch auch danach kam die Mannschaft nicht wirklich ins Spiel, gerade die Defensive wackelte in der Anfangsphase bedenklich. Nach 20 Minuten dann die nächste Großchance für Walldorf. Der völlig überforderte Schiedsrichterassistent, bei jedem Angriff gefühlt 10 Meter hinter dem Spielgeschehen, sieht eine klare Abseitsstellung nicht, Döringer lässt sich viel zu einfach abkochen und Schön kommt im Strafraum zum Schuss. Diesen kann Hohs dann aber parieren. Nach einer halben Stunde musste Paolo da Palma dann auf die Tribüne, wegen einer zu lautstarken Beschwerde über den Assistent, Platzverweise ist er aber aus seiner Zeit als Spieler ja gewöhnt. Das Schiedsrichtergespann hinterließ an diesem Tag allerdings auch einen wirklich schwachen Auftritt. Die Mannschaft kam immerhin in dieser Phase etwas besser ins Spiel, die Abwehr wurde auch etwas sicherer, auch weil der heute komplett unterirdische Döringer auf die rechte Seite geschickt wurde und Mendy jetzt in der Mitte verteidigte. In der 37 Minute dann auch die bis dahin beste Chance für uns, Luksik trifft nach schönem Schuss leider nur den Außenpfosten. An der verdienten Halbzeitführung änderte sich aber nichts mehr.

Die Stimmung im Block war aufgrund der sehr schwachen Leistung auch ein wenig gedrückt zur Halbzeit.

Die erste gefährliche Aktion der zweiten Halbzeit hatte nach knapp 10 Minuten einmal mehr Filip Luksik. Sein eigentlich schwacher Schuss bereitet Hiegl unerwartet Problem und der Ball kullert am Tor vorbei. Es war schon fast symbolisch, dass das die beste Chance in der zweiten Halbzeit werden sollte. In der 63 Minute fiel dann auch die Entscheidung. Die Abwehr schaute den Gastgebern beim Spielen zu, Kiefer legt den Ball unglücklich Bozic auf und der haut den Ball in die Maschen. Unsere Jungs auf dem Platz blieben danach zwar bemüht doch gefährlich wurde es für das Tor von Walldorf nicht mehr. So blieb es am Ende bei einem verdienten 3:0 für Walldorf, die das heute einfach sehr clever und gut gemacht haben. Positiv an zu merken ist, dass die Mannschaft nach dem Spiel noch aufmunternden Applaus bekam.

Der Auftritt unserer Mannschaft war heute trotzdem völlig enttäuschend. Die Verteidigung wirkte teilweise vogelwild. Gerade der letzte Saison so starke Döringer wirkte heute komplett überfordertet, warum er dann noch durchspielen durfte wird wohl nur Falko Götz wissen. Aber auch der Rest der Mannschaft versagte heute auf ganzer Linie, das Stellungsspiel funktionierte teilweise gar nicht, sodass wie schon vor zwei Wochen in Trier mehrere Male die Gegner frei vor Hohs auftauchten. Auch nach vorne konnte kaum Druck entwickelt werden, zwar hatte man fast das ganze Spiel den Ball nur wusste man kaum was damit an zu fangen. Bei Kampf und Leidenschaft hatte man heute zum wiederholten Male in den letzten Wochen das Gefühl das uns der Gegner diesbezüglich klar überlegen war. Hoffen wir, dass die Mannschaft die richtigen Schlüsse aus diesem Spiel zieht und am Freitag gegen die rote Brut wieder ihr wahres Gesicht zeigt.

Auch die BierWölfe machten sich dann auf den Heimweg, die Stimmung im 9er war dann aufgrund der Niederlage erstmal niedergeschlagen. Nachdem dann aber einige Rehe vom Rudel gerissen wurden, lockerte die Stimmung auf und wir hatten zum Schluss doch noch unseren Spaß. Um kurz nach 6 erreichten wir dann wieder unsere schöne Landeshauptstadt und ließen den Abend unterschiedlich ausklingen. Einen Dank gilt noch unseren Mitfahrern Sascha, Torsten und Rolf.

Die Bilder zum Spiel gibt es hier. Zudem findet ihr ein Video zum Spiel in unserem YouTube-Kanal.

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